Beiträge und Rotationsfonds Wirtschaft

Folgende Erleichterungen gelten ab dem 14. April 2020 für Unternehmen. Einige Maßnahmen müssen über SPID beantragt werden. Was Sie benötigen, um SPID anzufordern, finden Sie hier.

Stundung der Darlehen aus dem Rotationsfonds für die Wirtschaft

Unternehmen aller Wirtschaftssektoren können eine Stundung bis zu 24 Monaten der Rückzahlung der Kapitalraten von geförderten Darlehen oder Leasingfinanzierungen aus dem Rotationsfonds für die Wirtschaft (LG 15. April 1991, Nr. 9) beanspruchen. Die Stundung kann sich im Falle von Darlehen auf vier Semesterraten und 24 Monatsraten im Falle von Leasingfinanzierungen ab dem Inkrafttreten des Gesetzesdekretes vom 17. März 2020, Nr. 18 beziehen und hat eine entsprechende Verlängerung der Laufzeit des Darlehens bzw. der Leasingfinanzierung zur Folge. Der finanzielle Vorteil, der dem verspäteten Eingang des Kapitalanteiles des Landes entspricht, gilt als Beihilfe. Voraussetzung für die Gewährung der Stundung ist eine Mitteilung mit dem positiven Gutachten des Kreditinstitutes bzw. der Leasinggesellschaft, mit dem der Darlehens- bzw. Leasingvertrag abgeschlossen wurde, welche innerhalb 31.12.2020 einzureichen ist. Ansprechpersonen:

  • Tourismus: Ivo Degiorgis, Tel. +39 0471 413764
  • Handwerk: Elena Lucio, Tel. +39 0471 413650
  • Handel: Astrid Götsch, Tel. +39 0471 413768
  • Industrie: Claudia Busellato, Tel. +39 0471 413700

Vereinfachungen und Flexibilisierungen

bei der Auszahlung von Beiträgen:

Im Sinne der weitgehendsten Vereinfachung und Beschleunigung der Verwaltungsverfahren kann die Auszahlung der Beiträge für sämtliche Förderschienen (Landesgesetze vom 13. Februar 1997, Nr. 4, in geltender Fassung, und vom 28. November 1973, Nr. 79) auf Grund einer zusammenfassenden Aufstellung der bestrittenen Ausgaben erfolgen. Der Aufstellung, aus welcher die wesentlichen Elemente der Ausgabenbelege hervorgehen müssen, wird eine Erklärung des Antragstellers beigelegt, die bescheinigt, dass die oben genannten Ausgaben bestritten wurden.

bei den Regeln:

Betriebliche Investitionen, die im Rahmen der Wettbewerbsverfahren 2019 gefördert wurden bzw. 2020 gefördert werden, gelten als termingerecht getätigt, wenn im entsprechenden Jahr auch nur die Bestellung derselben erfolgt (vorher auch mindestens 20% Anzahlung). Dies gilt nicht für den Tourismus.
Die Sanktionen im Falle der nicht Erreichung eines Mindestprozentsatzes der zur Förderung zugelassenen Ausgaben werden ausgesetzt (Reduzierung Beitrag bei betrieblichen Investitionen, auch Skigebiete, Ausschluss für 2 Jahre bei Internationalisierung). Dies betrifft nicht den Tourismus.

Bereits getätigte Ausgaben für Initiativen, die nicht stattgefunden haben, werden trotzdem gefördert. Es handelt sich um Messeteilnahmen (hier dehnen wir die Typologie der zulässigen Ausgaben aus), Weiterbildungsinitiativen, andere Veranstaltungen laut Landesgesetz Nr. 79/73.

Die Kategorie der „neuen Unternehmen“ sowie der „Übernahme von Unternehmen“, für welche die Darlehen zur Liquiditätsbeschaffung möglich sind, wird ausgedehnt.

Ansprechpersonen:

  • Tourismus: Hansjörg Haller, Tel. +39 0471 413780
  • Handwerk: Elena Lucio, Tel. +39 0471 413650
  • Handel: Astrid Götsch, Tel. +39 0471 413768
  • Industrie: Claudia Busellato, Tel. +39 0471 413700

Soforthilfen bei Umsatzeinbrüchen

Die Landesregierung hat die Gesetzesbestimmung genehmigt, welche die Grundlage für die Gewährung von Zuschüssen an Kleinunternehmen (bis zu 5 Beschäftigte) darstellt, welche einen Umsatzeinbruch verzeichnet haben. Es wird sich um Beträge zwischen 3.000 und 10.000 € handeln. 

Detailinfos zu dieser Maßnahme finden Sie in folgender Dienstbeschreibung.